SC Isaria News

Saisonfinale läuft wie erwartet20191207 173250
von Frank Kirchhoff - Fotos Frank Kirchhoff

Die letzten Kämpfe der Ringer-Saison liefen für den SC Isaria Unterföhring wie erwartet. Die Oberliga-Mannschaft der Männer gab am Samstag, den 07.12. beim Ligaprimus TSV Westendorf ihren Ausstand. Die Allgäuer fegten den SC Isaria erwartungsgemäß mit einem unerbittlichen 37 zu 0 Punktsieg aus der Halle. Die Bilanz der diesjährigen Saison sieht mit 0 zu 24 Punkten natürlich katastrophal aus. Aber trotzdem konnten bei vielen, gerade der jungen Ringer auch eine sehr gute Entwicklung festgestellt werden. Wir sind sicher, dass im nächsten Jahr 2 Ligen tiefer auch wieder Siege, vor allem in eigener Halle, errungen werden. Denjenigen Fans des SC Isaria, die trotz des ausbleibenden Erfolgs immer wieder den Weg in die Arena gefunden haben, möchten wir für die Unterstützung des Vereins danken.
Viel mehr Spaß konnte man in diesem Jahr mit unseren Schülern haben.20191207 182229 Der ESV München Ost, ein Verein der ebenfalls eine sehr gute Jugendarbeit macht, wurde von beiden Schülerteams klar in Schach gehalten. Die 2. Schülermannschaft siegte in Berg am Laim mit 51 zu 8 und die Schüler 1 gewann mit 36 zu 23 Punkten. Damit steht nicht nur fest, dass Unterföhring zum vierten Mal hintereinander das stärkste Schülerteam in Oberbayern stellt, sondern die 2. Schülermannschaft erreicht hinter dem SV Siegfried Hallbergmoos einen sehr guten 3. Rang.
Nächstes Jahr geht es dann Mitte Januar schon wieder los mit den Einzelmeisterschaften. Wie man sieht, beim Ringen wird es niemals langweilig.
Der SC Isaria Unterföhring wünscht allen Freunden des Vereins, allen Helfern und Aktiven eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahrzehnt.

Sensation in ChemnitzIMG 20191204 WA0004
von Herbert Kreuzer - Fotos Herbert Kreuzer 

Unerwartet gelang es sieben Isaria-Kämpferinnen in Chemnitz unter 23 Teams vor Luftfahrt Berlin den 1. Platz in der Mannschaftswertung zu belegen. Sechs Siege und ein dritter Platz waren die überragende „Ausbeute“. Der Teamgeist zeigte sich auch darin, dass eine Sportlerin die Gewichtsklasse nach oben wechselte, um für die eigene Mannschaftskameradin die Gewinnchance zu erhöhen. Und diese Rechnung ging auf.
Elisabeth Scheu nutzte diese Chance und war in der Klasse bis 31 kg (8T) bärenstark. Insbesondere im Finale besiegte sie für alle unerwartet, die international erfahrene Ringerin Kotrikova aus der Slowakei durch einen Schultersieg.
Die in die Gewichtsklasse bis 34 kg nach oben gewechselte Klara Winkler war ihren 9 Gegnerinnen überlegen, obwohl sie in ihrem Gewicht sehr leicht war. Durch ihre konsequente Kampfweise gelang es ihr alle Kämpfe vorzeitig zu gewinnen. Herauszuheben ist der Sieg gegen die stark eingeschätzte Kimberley Seifert aus Werdau.
Auch der 1. Platz für unsere Jüngste, Carolin Schramm, war nicht zu erwarten. Neben ihren schon immer guten Angriffen machte sie in diesem Turnier keine Fehler und es gelang ihr, Gegnerinnen zu besiegen, gegen die sie in die Vergangenheit auch schon verloren hatte.
Sofie Lechner hatte es im Finale mit einer Konkurrentin von Luftfahrt Berlin zu tun. Nach anfangs ausgeglichenem Kampf konnte sie ihre Gegnerin in der 2. Kampfhälfte schultern und zeigen, dass sie in ihrem Jahrgang zu den Stärksten gehört.
IMG 20191204 WA0005Trotz zweier Niederlagen zeigte sich Anna-Katharina Fürstenau gegen ihre älteren Gegnerinnen kämpferisch verbessert. Zu spät erkannte sie, dass auch ein Sieg möglich gewesen wäre.
Margarethe Scheu hatte in ihrer Gewichtsklasse leider keine Gegner und konnte somit ihre starke Form nicht unter Beweis stellen. Dennoch waren auch diese Mannschaftspunkte für das Abschneiden sehr wichtig.
Annette Linhart blieb es vorbehalten im Finale eine Ringerin des Veranstalters RC Chemnitz zu besiegen. In einem zuerst ausgeglichenen hart umkämpften Duell gelang es ihr ihre Beinangriffe durchzusetzen und letztendlich verdient zu gewinnen. Die Freude über den 1. Platz war groß!
Der Mannschaftspokal wurde unter großem Jubel von Berenike Kurth entgegengenommen. Sie war mitgefahren um das Team zu unterstützen, obwohl sie momentan wegen einer Verletzung nicht starten konnte. Abschließend kann festgestellt werden, dass sich der Trainingsfleiß des Mädchen-Teams auch in den Ergebnissen zeigt.
Bericht eines sehr zufriedenen Trainers.

Letzter Heimkampf in der Oberliga Süd20191130 193444
von Frank Kirchhoff - Foto Frank Kirchhoff und Andreas Huber

Bei freiem Eintritt haben immerhin knapp 200 Zuschauer den Weg in die Isaria Arena gefunden. Zu Gast war der Tabellennachbar vom TSV Berchtesgaden. Die Stimmung war gut es wurde sehenswerter Ringsport geboten.

57 kg griechisch:
Youngster Laurin Huber war gegen Daniel Petersen noch gar nicht richtig auf der Matte, da war er dies dann doch tatsächlich mit dem ganzen Körper. Durch eine Unaufmerksamkeit gelang Petersen ein sauberer Kopfzug. Insider wissen, dass dies Familie Petersens Spezialität ist und der Kampf war nach knapp 40 Sekunden zu Ende.
130 kg Freistil:
Sandro Punzo brachte 16 kg weniger als sein Gegner Peter Fodor auf die Matte. Fodor wusste diesen Vorteil geschickt zu nutzen. Erst in Runde 2 ließ die Luft beim Ungarn etwas nach und Sandro konnte Punkten. Das Endergebnis von 2 zu 8 für blau konnte sich aus Sandros Sicht durchaus sehen lassen.
SCI Berchtesgaden 30 11 201920261 kg Freistil:
Abdul Basir Ibrahimi, der in dieser Saison bislang die besten Ergebnisse für Unterföhring holen konnte, beherrschte seinen Gegner Tobias Küpper von Beginn an und holte Runde 1 mit 10 zu 0 Punkten. Auch Runde 2 verlief ähnlich und „Fritzi“ gewann seinen Heimkampf technisch überlegen.
98 kg griechisch:
Florian Görsch hatte es hier mit dem starken Tamas Fodor zu tun. Der Ungar ist schon rein körperlich eine beeindruckende Erscheinung. Doch auch das grimmige „Gschau“ schien „Görschi“ zu ignorieren. Fodor fand in Runde 1 kein wirklich treffendes Mittel und ging lediglich mit 1 zu 0 in Führung. Nach der Pause hielt „Görschi“ weiter dagegen, musste aber die ein oder andere 2´er Wertung zulassen. Stark verteidigt, aber es reichte nicht für eigene Punkte. Endstand 0 zu 9 für Fodor.
66 kg griechisch:
Vincent Kurth traf auf Sebastian Hillebrand. Bei Vincent weiß man ja bekanntlich, dass man nichts weiß. An guten Tagen kann er fast jeden schlagen. An schlechten eben nicht. Die erste Runde ging mit 2 zu 4 an den Berchtesgadener. In Runde zwei ging Vincent dann mit einem schönen „Schlüpfer“ sogar in Führung, die er kurz darauf aber wieder verlor. 5 zu 6 eine äußerst knappe Niederlage.
Pausenstand 4 zu 10 aus Unterföhringer Sicht.

Schülerteams besiegen den TSV Sankt Wolfgang20191130 175530
von Frank Kirchhoff - Fotos Frank Kirchhoff

Am späten Samstagnachmittag war der TSV Sankt Wolfgang Gegner unserer beiden Schülerteams in der Isaria Arena. Unter völlig anderen Vorzeichen als noch im letzten Jahr verlief diesmal die Begegnung. 2018 lieferten sich beide Vereine noch äußerst harte und knappe Kämpfe. Auch auf der Bayerischen und Deutschen Mannschaftsmeisterschaft konnte Sankt Wolfgang nur mit Mühe besiegt werden. Durch einige Abgänge geschwächt war Sankt Wolfgang diesmal allerdings kein gleichwertiger Gegner für unsere Jungs. Diesmal nur Jungs, da sich die Mädels auf einen Turnier in Chemnitz befanden. Die 2. Schülermannschaft wurde durch Trainerteam Andi Walter und Stefan Hofstetter durch einige Stammringer der 1. Mannschaft, wie Yannick Kauschmann, Felix Kirchhoff und Laurin Huber verstärkt und hatte beim 40 zu 24 Sieg keinerlei Mühe.20191130 181757 Die 1. Mannschaft machte es dann mit 48 zu 8 Punkten noch klarer. Die Meisterschaft ist der 1. Schülermannschaft ja bereits nicht mehr zu nehmen und der 2. Platz des Schülerteam des Bundesligisten SV Siegfried Hallbergmoos steht ebenfalls fest. Spannend wird es noch mal beim Kampf um Platz 3. Dieser entscheidet sich am nächsten Samstag beim Auswärtskampf gegen den ESV München Ost. Mit einem Sieg der 2. Schüler kann noch der dritte Tabellenplatz erreicht werden. Trotz eines zeitgleich stattfindenden Lehrgangs des Bayerischen Ringerverbandes zu dem mehrere B-Jugendliche des SC Isaria Unterföhring eingeladen sind, wird den Trainern schon etwas einfallen, um trotzdem schlagkräftige Teams zusammenzustellen. Genug gute Ringer/innen haben wir ja.

   

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