Deutsche Meisterschaft der Männer in Aschaffenburg
von Andreas Walter

Aschaffenburg/HES.- Am Wochenende fanden in Aschaffenburg die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer im Freistil statt. Durch ihre Erfolge im bisherigen Sportjahr wurden Andi Walter und Julian Gebhard vom Bayerischen Ringerverband für die nationalen Titelkämpfe nominiert. Während man Andi, der sich Anfang Mai souverän den Bayerischen Meistertitel erkämpfte durchaus eine vordere Platzierung zutrauen durfte, ging es für Julian, der ja noch im Juniorenbereich startberechtigt ist und sich dieses Jahr nach einer langwierigen Schulterverletzung bereits den Titel des Deutschen Juniorenvizemeisters erkämpfen konnte in erster Linie darum, sich für die im August stattfindenden Junioreneuropameisterschaften in Rom zu empfehlen.

Beide gingen in der mit 17 Teilnehmern besetzten Gewichtsklasse bis 79 Kilogramm an den Start. Nach dem Wiegen am Freitagabend bescherte die Auslosung durchaus machbare Aufgaben für die erste Runde, welche gleichzeitig das 1/8-Finale war. Andi Walter stand Maximilian Otto aus Nordrheinwestfalen gegenüber, den er bereits 2015 bei seiner letzten Juniorenmeisterschaft im Kampf um Bronze in einem engen Kampf besiegen konnte. Als klarer Favorit und mit hohen Erwartungen ging Andi gegen den Mann aus Aachen-Walheim auf die Matte und konnte auch in der ersten Runde durch eine Passivitätsermahnung und einen Beinangriff 3:0 in Führung gehen. Andi versuchte dann während der folgenden Minuten durch ständige Angriffe seinen Vorsprung auszubauen, was sein Gegenüber durch sehr passive Ringweise und geschicktes Abwehrverhalten zu verhindern wusste. Kurz vor Ende der Kampfzeit nutzte Otto dann einen Beinangriff von Andi zum Konter und schaffte den 3:3 Ausgleich, was durch die letzte, von ihm erzielte Wertung, die Führung für ihn bedeutete. In den letzten noch verbleibenden Sekunden schaffte es Andi leider nicht mehr den erforderlichen Punkt zu erzielen und verlor –für alle sehr überraschend- den Kampf. Dadurch, dass Otto seinen nächsten Kampf gegen den späteren Vizemeister Lucas Diehl aus Hessen verlor und somit den Finaleinzug nicht schaffte blieb Andi auch verwehrt über die Hoffnungsrunde noch um Bronze zu kämpfen. Sehr enttäuscht musste Andi daher zusehen, wie Gegner, die er bereits mehrfach besiegt hatte die Medaillen holten. Letztendlich war wohl auch der enorme Erwartungsdruck ausschlaggebend für das frühe Ausscheiden, was für ihn den 12. Platz bedeutete.

Besser erging es Julian, der in seinem Auftaktkampf Demir Bekir aus Rheinhessen technisch überlegen mit 10:0 besiegen konnte. Im zweiten Kampf gegen Franco Büttner aus Luckenwalde musste er aber dann eine –wenn auch mit 1:3 sehr knappe- Punktniederlage hinnehmen. Da auch Büttner sein Halbfinale verlor war hier auch für Julian das Turnier auf dem 8. Platz beendet. Da er aber besser abschnitt, als sein nationaler Konkurrent Beat Schaible aus Würtemberg wurde er vom Bundestrainer für die Junioreneuropameisterschaften im August in Rom nominiert. Hierfür wünscht der SC Isaria schon mal viel Erfolg.

Die Deutschen Meisterschaften der Frauen und Männer waren die letzten nationalen Titelkämpfe 2018. Nun heißt es -nach kurzer Regeneration- mit Vollgas in die Vorbereitung für die im September beginnende Mannschaftsrunde zu gehen.

   

Saison 2018  

Samstag November 24;
, 18:30 -
Schüler II Heimkampf vs. ASV Au/Hallertau
Samstag November 24;
, 19:30 -
Männer I Heimkampf vs Anger
Samstag Dezember 1;
, 17:30 -
Schüler II Heimkampf FINALE
Samstag Dezember 1;
, 18:30 -
Schüler I Heimkampf FINALE
   

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